Unsere Arbeit

Prävention an Schulen

Angesichts steigender Zahlen junger Raucher*innen und dem Aufkommen neuartiger Nikotinprodukte ist eine frühe und umfassende Bildung über die Auswirkungen dieser Suchtmittel unabdingbar.

An dieser Stelle wollen wir als Arbeitskreis unseren Beitrag leisten.

Im Rahmen von Schulbesuchen möchten wir mit Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 bis 9 in Kontakt kommen. Im Besonderen mit der Hoffnung mit den Schüler*innen über ihre Erfahrungen persönlich sprechen zu können und diese, bestmöglich, noch vor ihrem ersten Kontakt mit den Suchtmitteln zu erreichen. Unser Ziel ist es die Schüler*innen zu ihrer eigenen, mündigen Entscheidung zu befähigen. 

Unser Workshop:

Kern unserer Schulbesuche ist die Stationsarbeit in Kleingruppen. In Gruppen von 5-10 Schüler*innen möchten wir als Studierende einen geschützten Raum für Fragen, Erfahrungen und Sorgen der Schüler*innen schaffen, um so auch individuell auf deren Belange eingehen zu können. 

Station 1: Folgen des Tabakkonsums auf den Körper

In dieser Station besprechen wir anhand eines Körper/ – und Lungenmodells, Tablets mit der Smokerface App und verschiedensten Abbildungen die Auswirkungen der Genussmittel auf den Körper.  So können die Schüler*innen auf interaktive Weise unter anderem nachvollziehen, wie sich jahrelanger Tabakkonsum auf sie selbst optisch auswirken würde. Diese Station wird meist von Studierenden aus klinischen Semestern betreut, die so auf ein umfangreiches Wissen zurückgreifen können. 

Station 2: Auswirkungen des Tabakkonsums auf die Umwelt und die Arbeiter im Tabakkanbau

Nicht nur die weggeworfenen Zigarettenstummel, sondern vor allem auch der Anbau von Tabak stellt das lokale und globale Ökosystem vor große Herausforderungen. Über diese oft nur wenig beachtete Seite des Tabakkonsums möchten wir in dieser Station explizit aufmerksam machen. Denn nur den wenigsten ist bewusst, dass nicht nur Zigaretten, sondern auch andere Nikotinprodukte vom Tabakkanbau abhängen. 

Station 3: Nikotinprodukte und Abhängigkeit 

Hierbei besprechen wir mit den Schüler*innen anhand von Anschauungsmaterial die unterschiedlichen Nikotinprodukte, die momentan auf dem Markt zu finden sind. Ein besonderes Augenmerk liegt bei dieser Station auch auf dem Thema Sucht. Hier können die Schüler*innen sich mit den Studierenden auch über persönliche Erfahrungen mit diesem Thema austauschen.

Interaktive Versuche: 

Besonders eindrucksvoll haben sich auch unsere 2 Interaktiven versuche gezeigt. Zum einen Simulieren wir mit den Schüler*innen wie es sich anfühlt sport mit einer Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD – eine häufige folge des Tabakkonsums) zu treiben. Ausserdem FIltern wir die flüchtigen Inhaltsstoffe des Rauchs einer Zigarette  mithilfe einer selbstgebauten Konstruktion um den Teilnehmenden vor augen zu führen, was man der eigenen Lunge mit dem Zigarettenkonsum zuführt. 

Socializing und Weiterbildungen für Arbeitskreismitglieder:

Tabak-Entwöhnungs-Workshop: 

In Kooperation mit der Suchtberatungsstelle Heidelberg findet 2026 das erste mal ein Workshop zum Thema „Rauch-Entwöhnung“ statt

Pädgogischer Workshop: 

In Kooperation mit 2 Dozierenden der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg soll eine Weiterbildung zum pädagogisch wertvollen Umgang mit Schüler*innen, vor allem auch an Sonderpädagogischen Bildungs und Beratungszentren Stattfinden. 

Präventionskurs von Studierenden für Studierende: 

Wir organiseren ausserdem Kurse, bei denen sich neue Mitglieder anschauen können, wie unsere Stationsarbeit aufgebaut ist, was fachlich und zwischenmenschlich zu beachten ist und wie man selbst Verantwortung für Schulbesuche oder eigene Stationen übernehmen kann. 

Socializing: 

Ausserdem ist es uns ein anliegen die Mitglieder des Arbeitskreises auch über die Stationasarbeit hinaus zu vernetzen, deshalb gibt es jedes Semester mehrere Treffen, die mit Pizza oder Snacks für ein entspanntes Zusammenkommen sorgen. 

Franz Li

Max Reuter

Felix Beyer

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Kontakt zum AK Aufklärung gegen Tabak

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